Thursday, November 17, 2011

Der falsche Weg zum Gluck/wrong path to Happiness....

here is the rest of the story, you saw on my deviant profile :)


         Fest entschlossen, versteckte er den Brief samt dem Gedicht unter einem Wasserkrug und verschwand. Das machte er nun jedes mal, wenn ihn Franz darum bat. Das Mädchen antwortete ihm immer. In einem der Briefe stellte sie sich vor und bat ihn, er solle sich auch vorstellen und vielleicht könnten sie sich irgendwann treffen. Ihr Name war Johanna. Franz wollte ihr aber seine Identität nicht preisgeben, vom Treffen war da  auch keine Rede.
          Es war schon Sommer und Julian kannte zwar ihren Namen ,wusste aber nicht wie sie aussah. Er erfuhr, dass sie von ihrer strengen Großmutter nur im Haus gehalten wurde und nur manchmal auch Raus durfte. Julians Neugier stieg von Tag zu Tag. Er musste sie sehen. An einem kühlen Sommermorgen machte er sich wieder auf den Weg, um den Postboten zu spielen. Warum war es so kühl? Es war doch Sommer. Und da! Da war wieder dieser Wind, der auch im Winter hier gewesen ist. Er war nur etwas milder. Als er den Brief unter den Wasserkrug legen wollte, sah er, dass der Wassekrug gar nicht da war. Nicht schon wieder. Dieser Wind machte ihn verrückt. Aus irgend einem Grund verunsicherte es ihn. Als er sich umdrehte, stand Johanna vor ihm. Es musste Johanna sein, denn sie war genau so, wie sie ihm Franz beschrieb. Sie starrte auf den Brief in seiner Hand und dann schaute sie ihm tief in die Augen. Gott! Ein Engel? Ja! Sie war bestimmt einer. Er wusste nicht, was er machen oder sagen sollte. Als sie den Brief aus seiner Hand nehmen wollte, erschrack er. Er wäre fast umgefallen. Lächelnd nahm sie ihn aus seiner Hand und wollte wissen, ob er der misteriöse Dichter sei. Er sagte ihr, er sei nur der Postbote. Und wie er das sagte! Er stotterte wie nie. Johanna schlug ihm vor, sie bis an den Fluss und zurück zu begleiten. So geschah es nun jedesmal und die beiden wurden gute Freunde. Er erfuhr zum Beispiel, dass sie nur die Briefe des misteriösen Dichters liebte nicht auch ihn. Julian beschloss, Franz nichts von seiner Freundschaft zu Johanna zu sagen. Warum auch? Johanna laß ihm alle Gedichte und Briefe vor. Fast jeden Tag besuchte er sie und sie verbrachten so ihre Zeit.
           Einmal da packte Franz Julian am Arm und sagte, “Ich habe mich diesmal selbst übertroffen, sie wird mein Gedicht lieben!“. Eine Neugier überkam Julian. Er musste wissen, warum das Gedicht so besonders war. Er beschloss ihn Johanna nicht zu geben. In derselben Nacht, als er ihn von Franz empfing, ging er aufs Dach und öffnete ihn. Er war wundervoll, er hatte sich wircklich selbst übertroffen und was am schrecklichsten war, Franz unterzeichnete ihn. Nein! Er konnte Johanna nicht verlieren. Obwohl er wusste, dass sie nur ihn liebte, wusste er auchn dass das weibliche Herz schwach ist und Franz nicht wiederstehen würde. Er öffnete das Fenster und wollte ihn in Stücke reisßen und wegwerfen, doch da war wieder dieser Wind. Während ihn der Wind mit seinen kühlen Armen umarmte, kam ihm eine Idee. Er nahm ein Papier und schrieb das Gedicht ab und unterzeichnete mit seinem Namen. Doch wie konnte er Franz so was antun? Ihn als seinen eigenen ausgeben. Was solls. Es ist schon getan. Aber die Schrift, sie war nicht dieselbe wie auf den anderen Briefen und Gedichte. Was nun ? Ja! Er schrieb auf einen Zettel : Liebe Johana, du wunderst dich sicher, weshalb die Schriften sich nicht ähneln. Du musst wissen, dass ich die bisherigen Gedichte mit der linken Hand geschrieben habe, um meine Identität zu schützen, und diesen, in dem ich mich nun endlich offenbare, habe ich mit der rechten Hand geschrieben, ich habe nun keinen Grund mehr, mich vor dir zu verstecken. Wir treffen uns morgen um Mitternacht und ich werde dich aus deinen vier Wänden befreien, in denen dich deine Großmutter gewissermaßen festhält. Ich liebe dich. Dein Julian.

I will post the end in a couple of day or so :)
Have a nice day,
Ani

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